Neue Grobterminierung im PPS-System

Die Fertigungs-Module des ERP-Systems easyWinArt wurden bezüglich der Grob-Terminierung grundlegend überarbeitet. Die neuen Funktionalitäten ermöglichen eine leistungsfähige Grob-Terminierung schon bei der Verwaltung aller Fertigungs-Aufträge, welche Kompatibel zum in der Realisierung befindlichen und voll im easyWinArt integrierten grafischen dispositiven Fertigungsleitstand ist.

Von den neuen Funktionalitäten ist insbesondere die Menüfunktion Fertigungs-Aufträge betroffen. In der Mandanten-Konfiguration muss die neue Standard-Mengeneinheit aller Durchlaufzeiten vorgegeben werden und die Standard-Arbeitszeiten für die Terminierung müssen sinnvoll festgelegt werden. Ohne diese Vorgaben können die nachfolgenden Menüfunktionen nicht mehr geöffnet werden, da diese Daten für die neue Grob-Terminierung zwingend erforderlich sind.

Fertigungs-Aufträge → Verwaltung aller Fertigungs-Aufträge

Disposition-Bedarf → Bedarfsgesteuerte Disposition

 

 

mandanten-konfig
Einstellungen unter Mandanten-Konfiguration –> Registerkarte ‚Terminierung‘

 

 

 

Neuerungen bei der Menüfunktion zur Verwaltung aller Fertigungs-Aufträge:

Der automatisch gesetzte Arbeitsbeginn ‚Termin-Start-AGA‘ wurde in die Registerkarte ‚Fertigungs-Arbeitszeiten‘ verlegt. Neben dem Fertigungs-Status werden Icons ein- und ausgeblendet, die den Fertigungs-Status grafische symbolisieren. Gesperrte Fertigungs-Aufträge werden durch ein Schloss symbolisiert. Jedem Fertigungs-Auftrag kann eine Priorität zugewiesen werden. Die Group-Box ‚Fertigungs-Termine‘ wurde komplett überarbeitet. Weitere Erweiterungen werden erst mit dem in der Realisierung befindlichen grafischen dispositiven Fertigungsleitstand sichtbar werden.

 

→ Für jedem Fertigungs-Auftrag muss zwingend ein Start-Termin, ein End-Termin und eine Durchlaufzeit eingegeben werden.
→Zwischen Start-Termin, End-Termin und Durchlaufzeit besteht eine Dreiecks-Beziehung: Zwei Werte können beliebig eingegeben werden und der dritte wird automatisch berechnet.
→End-Termin und Durchlaufzeit ergibt eine Rückwärts-Terminierung.
→ Start-Termin und Durchlaufzeit ergibt eine Vorwärts-Terminierung.
→Start-Termin und End-Termin bestimmt die Durchlaufzeit.
→Start-Termin = End-Termin‘ bedeutet: Durchlaufzeit = 0.
→Um einen Start-Termin, einen End-Termin oder eine Durchlaufzeit einzugeben, muss das entsprechende Häkchen vor dem Eingabefeld gesetzt werden.
→Wenn Sie das Häkchen sowohl am Start-Termin, als auch am End-Termin setzen wollen, müssen Sie beim Setzen die Shift-Taste gedrückt halten oder das Häkchen an der Durchlaufzeit wegnehmen.
→Die Durchlaufzeit kann in einer beliebigen Zeiteinheit dargestellt werden.
→Die Durchlaufzeit kann automatisch aus den entsprechenden Vorgaben des Fertigungs-Artikels unter Berücksichtigung der Fertigungs-Menge berechnet werden.
→Die Durchlaufzeit kann automatisch aus den Rüst- und Stückzeiten der Arbeitsgänge des Fertigungs-Auftrages unter Berücksichtigung der Fertigungs-Menge berechnet werden.
→Bei der Durchlaufzeit-Berechnung wird automatisch der vorgegebene Betriebskalender berücksichtigt, unter Beachtung aller von den Standard- Arbeitszeiten abweichenden Arbeitszeiten.
→Es sind nur Start- und End-Termine einstellbar, an denen gemäß Betriebskalender gearbeitet wird.
→Sowohl bei der bedarfsgesteuerten Disposition, als auch über die auftragsbezogene Fertigung werden automatisch nur Start- und End-Termine eingestellt, an denen gemäß Betriebskalender gearbeitet wird.
→Bei Versuch einer manuellen Eingabe von Start- und/oder End-Terminen, die außerhalb der gemäß Betriebskalender definierten Arbeitszeiten liegen, wird ein entsprechendes Fehler-Symbol eingeblendet und es erfolgt ein Vorschlag für eine Korrektur, zum Beispiel: Am 18.12.2016 um 15:00 Uhr wird nicht gearbeitet. Möchten Sie statt dessen den Termin 17.12.2016 12:00 Uhr speichern?
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