ERP-System lokal oder ERP-System in der Cloud?

Ohne Enterprise Resource Planning-Systeme (ERP) läuft in Unternehmen nichts!

Enterprise Resource Planning-Systeme, abgekürzt ERP unterstützen das Management eines Unternehmens bei der Planung und Steuerung und stellen die für Entscheidungen notwendigen Informationen bereit. Die intelligente Software ist in der Lage, die Gesamtheit des Unternehmens zeitnah abzubilden und bilden für moderne Entscheider die Grundlage ihrer Handlungen. Ein ERP-System gibt es sowohl als stationäre Anwendung, die auf den unternehmenseigenen Servern läuft, aber auch in der Cloud.

Große Datenmengen schnell gespeichert und verarbeitet.

Sämtliche ERP-Systeme müssen große Datenmengen in kurzer Zeit erfassen, analysieren und speichern, damit sie für das Management eine Entscheidungsgrundlage liefern. Vertrieb, Material– und Personalwirtschaft sind hier ebenso miteinander verzahnt, wie die Produktionsplanung, CRM, SCM und Logistik. Ursprünglich nur von Konzernen und Großunternehmen genutzt, sind ERP-Systeme längst bis in den Mittelstand hinein etabliert. Inzwischen bietet die leistungsfähige Software sogar für kleine Mittelständler und Kleinunternehmer vor allem die Funktionen Beschaffung, Vertrieb, Rechnungswesen oder CRM.

ERP-System auf den firmeneigenen Servern

Unternehmen, die an einem einzigen Standort agieren, können die ERP-Systeme auf ihren eigenen Computern oder dem Netzwerk installieren und die damit gewonnenen Daten und Informationen nutzen. Dafür muss zunächst in eine leistungsfähige Hardware investiert werden, ebenso wie in die Software. Viele Hersteller bieten regelmäßige Aktualisierungen an, so dass die auf den firmeneigenen Servern laufenden Installationen regelmäßige Updates erhalten. Ist das Unternehmen an mehreren Standorten tätig, bieten Terminalserver die Möglichkeit, von überall auf die Software zuzugreifen. Da die Daten des Unternehmens nur über das interne Netzwerk abgerufen werden können und dieses nicht verlassen, sind diese rundum gesichert. Unabhängig vom Endgerät lassen sich die Daten und Anwendungen abrufen. Allerdings sind die Kosten und der administrative Aufwand für Terminalserver relativ hoch. Außerdem ist ein stabiles Firmennetzwerk nötig, damit die Software reibungslos funktionieren kann.

ERP-System in der Cloud

Besonders für kleinere und mittlere Unternehmen bieten die ERP-Systeme in der Cloud einige wesentliche Vorteile: Sie erfordern keine großen Investitionen in Server und Technik innerhalb des Unternehmens. An jedem Ort, der über das Internet mit der Cloud verbunden ist, stehen die Daten zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Software nach den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechend wählen und kostengünstig mieten lässt. Der Preis wird in der Regel durch Faktoren wie Umfang der benötigten Funktionen, Anzahl der Nutzer und gewählte Laufzeit bestimmt. Große Teile der firmeneigenen IT können kostengünstig ausgelagert werden, es wird kein Administrator mehr für diese Bereiche benötigt. Die meisten der angebotenen ERP-Systeme sind dabei in der Regel so einfach, dass sie sich intuitiv bedienen und konfigurieren lassen. Die Speicherung der Daten erfolgt in der Cloud, bei Profis, die für die Sicherheit und die schnelle Verfügbarkeit der Daten garantieren. Die Nachteile einer solchen Lösung sind auf den ersten Blick ebenfalls leicht zu erkennen: Wer Cloud-ERP wählt, ist davon abhängig, dass die Internetverbindung zum Anbieter stabil und schnell ist. Ebenso werden wichtige Informationen des Unternehmens in die Cloud ausgelagert.

Fazit
Wer ERP-Systeme auf den firmeneigenen Servern oder Terminalservern installiert, muss zunächst in Hard- und Software investieren. Auch hier lassen sich neben den „großen Lösungen“ längst neben der Basisinstallation auch die Module implementieren, die im Unternehmen notwendig sind. Die nötigen Schulungen für die Mitarbeiter werden in der Regel von den ERP-Software-Anbietern ebenfalls angeboten. Dafür bleiben sämtliche sensiblen Daten des Unternehmens im Unternehmen selbst. Wer auf ERP in der Cloud setzt, kann die Investition in IT-Infrastruktur und dafür notwendige Administration sparen. Dafür werden die Daten des Unternehmens in der Cloud gespeichert – und nicht mehr im Unternehmen selbst. Für den Zugriff auf das ERP-System ist eine stabile Verbindung zum Internet notwendig, die noch nicht überall auf der Welt zuverlässig vorhanden ist. Für die Sicherheit der Daten garantieren die Anbieter, die von diesen regelmäßig gesichert werden.

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